Monat: Februar 2014

Veranstaltungshinweis: Den MOPZ mit Ideen füllen!

Gepostet am

Es ist Kommunalwahlkampf. Nichts desto weniger hier ein wichtiger Veranstaltungshinweis, heute (Donnerstag, 27.2.14) um 18 Uhr im Rathaus Rostock. Ich zitiere die Meldung:

Den MOPZ mit Ideen füllen!

Gern weiter verbreiten und eigene Utopien einfließen lassen:

Die Hansestadt Rostock arbeitet an einem neuen Mobilitätsplan Zukunft (MOPZ), bei dem mitgeredet werden darf. Das gibt die Möglichkeit zum Beispiel die Idee eines kostenfreien Nahverkehrs für ganz Rostock mit ins Spiel zu bringen, um die Autolawinen aus der Stadt zu bannen. Aber auch alles andere ist denkbar und kann mit auf die Agenda!

Geplant ist dafür ein öffentliches Forum am 27.02. um 18 Uhr im Rathaus.

Außerdem startet in einer Woche ein Online-Dialog unter: www.rostock-bewegen.de

Advertisements

Neue Studie von Norbert Rost: “Peak Oil – Heruntergebrochen auf Thüringen”

Gepostet am Aktualisiert am

Folgende Info erreichte mich durch die Webseite http://www.transition-initiativen.de. Klingt für mich interessant, jedoch prüfen kann ich’s mangels ausreichend Fachwissen nicht. Vielleicht kannst Du das? Ich zitiere mal:

Norbert Rost von “Dresden im Wandel” – ein Wirtschafts- und Peak-Oil Experte und Betreiber von http://www.peak-oil.com – hat diese sehr interessante Studie dazu veröffentlicht. „Peak Oil – Herausforderung für Thüringen“

Nach einer ähnlich gelagerten Studie zu Sachsen vor 2 Jahren habe ich in den vergangenen Monaten Thüringen unter dem Blickwinkel des Peak Oil beleuchtet. Einige Ergebnisseim Telegrammstil:

  • extreme Pendlerkultur in Thüringen: 63% der Beschäftigten müssen ihren Wohnort verlassen, um zur Arbeit zu kommen
  • 98,5% der PKW- und 99,1% der Nutzfahrzeugflotte sind auf Mineralöl als Treibstoff angewiesen
  • die Exportmärkte der Thüringer Unternehmen sind teils stark ölabhängig und damit ebenfalls Peak-Oil-verletzlich
  • die Strategiepapiere der Landesregierung berücksichtigen mögliche Ölpreisschocks nicht
  • die 100 größten Unternehmen ließen sich bislang nicht auf eine Diskussion ein: Ein Fragebogen blieb unbeantwortet
  • immerhin: es gibt verschiedene Transition-Initiativen, die sich auf lokaler Ebene bemühen, für das Thema zu sensibilisieren und lokale Strategien zu ersinnen

Nachlesbar: http://www.peak-oil.com/2014/02/peak-oil-thueringen/

Diskussion bei Scobel (3sat) zum Thema Gemeinwohl

Link Gepostet am

Diskussion bei Scobel (3sat) zum Thema Gemeinwohl mit drei Einspielern zu 1. Geschichte von Gemeingütern (Commons), 2. Gemeingut Internet, 3. CO2-Fußabdruck

Leider sehr fokusiert auf Carsharing und anderen Gütern (die in den meisten Fällen gar keine Commons sind) statt z.B. die Gemeinwohlökonomie (oder Postwachstum) anzusprechen und über weite Strecken sehr akademisch. Trotzdem sehenswert.

Jeder Schritt ein CO2-Fußabdruck

Gepostet am Aktualisiert am

Ein kurzer Spaziergang zum CO2-Rechner unseres Umweltbundesamtes mit Denkanstößen.

CO2-Rechner Start
CO2-Rechner: Start

Den Spaß gönn‘ ich mir. Dachte ich mir. Ich fand den klimaktiv-co2-rechner.de vom Umweltbundesamt. Doch die erste Ernüchterung folgte gleich auf der Startseite. Ist doch ein persönlicher Fußabdruck von ca. 2,5 Tonnen CO2-eq pro Kopf und Jahr empfohlen (deutscher Durchschnitt ist z.Zt. mehr als das 4-fache, nämlich ca. 10,5t!). Das war noch nicht die Ernüchterung, aber: Die Rubrik „Öffentliche Emissionen“ gibt mir gleich ne satte Tonne CO2 an den Start. Dieser „Topf“ setzt sich überwiegend aus „Verwaltungskosten“ zusammen. Ich zitiere aus der Beschreibung: „Emissionen entstehen z.B. durch Verwaltung, Organisation des Sozialwesens [A.d.A. Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen], Infrastruktur oder Bildung [A.d.A. (Berufs-)Schulen, Universitäten] und werden jedem Bürger mit einem gleichen Anteil automatisch zugerechnet. Neben den offiziellen Aufgaben des Staates werden hier zusätzlich Emissionen zur Wasserversorgung sowie Wasser- und Abfallentsorgung berücksichtigt, da diese Dienstleistungen allen Bürgern zur Verfügung stehen.„. Ich habe als Einzelperson durch Verwaltungsaufwand also, so suggeriert es mir der Rechner, schon knapp die Hälfte des angestrebten Rucksacks voll. Gut, dass ich es — vor allem durch die Transitionsbewegung — besser weiß, sonst läge mir der Satz „als Einzelperson kann ich doch eh nichts ändern“ am Sprachgaumen.

Was kann die Kommune tun?

CO2-Rechner Erfassung
CO2-Rechner: Erfassung

Aber dadurch ist auch gleich eine erste wichtige Quelle für Verbesserungen gefunden: Jede/r Einzelne darf nicht müde werden unseren Kommunen Dampf zu machen, nicht locker lassen und einfordern, dass Verwaltungsprozesse und kommunale Logistik (Wasser, Müll, etc.) umweltverträglicher werden. Warum eben dies eine Wichtige Quelle ist? Weil dieser Anteil für jede und jeden von uns Bürger*innen anfällt. Und somit ist auch bei jeder noch so kleinen Verbesserung in diesem Bereich die Wirkung so hoch wie es Bürger*innen in der Stadt gibt!

Frag also nach bei Deinen Volksverträtern; ob Du sie oder ihn gewählt hast oder nicht: Wohin geht mein Müll? — Ich sammle Regenwasser, oder noch besser: ich habe eine Abwasseraufbereitungsanlage; nehmt mich zumindest für meinen Privathaushalt aus der Wasserversorgung, bitte. — Warum muss ich noch Biomüllgebühren zahlen? Und wieso ist es so umständlich, für private oder gemeinnützige Zwecke Recyclingmaterial oder Biomaterial zu bekommen? Nicht nur finde ich Fahrradfahren wichtig, ich nehme sehr gern mein Rad und fahre durch die frische Luft. Wieso wird es mir jedoch so schwer gemacht mich im Dickicht der Blechlawine zu behaupten? Waren Sie schon mal in Kopenhagen oder Amsterdam? Immerhin gibt es vereinzelt Radler*innenhalter und Radler*innenschalter an Ampeln. — Ich erzeuge meinen Stromenergiebedarf selbst, mein Anteil an der Stadtwerknotwendigkeit ist also extrem gering; wenn jetzt Bildungs- und soziale Einrichtungen dem gleichkämen, fänd‘ ich’s ’nen Traum. — Warum muss alles Laub benzinbetrieben und mit ohrenbetäubendem Lärm weggeblasen werden? — Warum gibt es an den (Geldwährungs-)Preisschildern an Produkten nicht immer auch eine Umweltkostenanzeige in z.B. gefahrenen Kilometern der Zutaten oder/und in CO2-eq als „Währung“? Warum?

Aber Einkaufen hat damit doch nichts zu tun, oder?

Beim Punkt „Konsum“ sagt mir mein Gefühl, dass hier erhebliches Potential schon bei meinem bisherigen Verhalten ist. 1,84t CO2-eq als Minimum halte ich für übertrieben für’s derzeitigen Verhalten — und sicherlich das einiger anderer Menschen auch: Einmaligen Anschaffungen sind seit geraumer Zeit nahezu nicht vorhanden (ich hab viel zu viel im bisherigen Leben angehäuft, was erst einmal genutzt werden wird bzw. getauscht wird gegen Dinge, die ich tatsächlich nutze). Ich versuche Gebrauchsgegenstände, Werkzeuge, etc. so gut es geht mit mehreren Menschen zu nutzen. Diese Möglichkeiten berücksichtigt zu wissen sehe ich beim verlinkten Online-Rechner gar nicht. Mir ist klar, dass es hier um Approximation geht. Jedoch würde es mich interessieren, ob und welche Auswirkung das hat.

Nach Selbstbeschreibung werden hier Dinge wie Produktverpackung pauschal eingerechnet. Ich konsumiere Lebensmittel und andere Dinge des täglichen Bedarfs heute schon weitgehend aus Großverpackungen; es entsteht also erst (so gut wie) gar keine Verpackung. Wichtig finde ich jedoch folgenden Satz im Beschreibungstext: „Das hier ermittelte Ergebnis gilt als Anhaltspunkt und zeigt, dass bewusste Konsumentscheidungen die eigene CO2-Bilanz langfristig positiv beeinflussen können.“ Noch sympathischer fände ich jedoch den Bezug zur durch bewussten Konsum bewirkten positiven Umweltwirkung, denn es handelt sich beim Fußabdruck ja um kein Strafregister.

CO2-Rechner: Verbesserungen
CO2-Rechner: Verbesserungen

Auch bei mir kommt noch immer zu viel — gerade bei Lebensmitteln — nicht aus der Region (und mit Region meine ich ca. 200km Umkreis). Besonders ärgerlich finde ich das bei (Pflanzen-)Produkten, die klimabedingt in der Region wachsen würden. So z.B. diverse Getreidesorten (und hier meine ich nicht die wenig widerstandsfähigen, wenig nährstoffhaltigen und wenig geschmackvollen überzüchteten Hochleistungssorten des Weizens, darunter auch Dinkel, sondern z.B. Emmer, Einkorn, Nackthafer, Khorasan bzw. Kamut®, Gerste, Buchweizen, …), Leinsaat, Süßlupine, Walnüsse, Linsen, Hirse (die gibt’s immerhin aus Brandenburg), (Lebensmittel-!)Mais und natürlich diverse (Lager-)Gemüse (alle möglichen Wurzelsorten wie Hafer-/Schwarzwurzel, Kerbelwurzel, Wildbroccoli, Chicorée, diverse Pilze, gelbe und rote Beete, Meerrettich, Knoblauch, Petersilienwurzel, …) in ausreichenden Mengen. Auch fehlt mir die Möglichkeit — für einen realitätsnahen Wert des CO2-Verbrauchs — durch Verhaltensweisen wie eigenen Gemüseanbau, Obstsammeln u.ä. in Teilen die Ausstoßverantwortlichkeit zu kompensieren.

Mein Fazit

Alles in allem sollte sich jede Person mal diese 10-20 Minuten nehmen um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Lebensbereiche wie stark zum Aufbrauchen unseres Planeten beitragen. Und in welchen davon das eigene Verhalten geändert werden sollte. Viel wichtiger jedoch finde ich den Eindruck, den Mensch bekommt, wo die Stellschrauben sind, was jede und jeder einzelne von uns bewirken kann. Denn diese Entscheidung, in welchem Lebensbereich wie viel eingespart wird, kann niemandem abgenommen werden, weil jede/r individuelle Wichtigkeiten hat.

Eine Anmerkung noch, obwohl’s eigentlich selbstverständlich sein sollte: Dieser Beitrag spiegelt, wo nicht anders erwähnt, meine persönliche Meinung wider. Als solches ist sie als eine von vielen Meinungen zu verstehen, die gerne jederzeit respektvoll und konstruktiv geäußert werden können. Insbesondere ist sie nicht gegen Personen oder andere persönliche Befindlichkeiten gerichtet.

Update

Letzten Donnerstag witmete Scobel sich in seiner Sendung dem Thema Gemeinwohl (Commons, Almende und verwandte Themen; leider wurde die Gemeinwohlökonomie nicht thematisiert). Im Zuge dessen gab es einene Matz (Kurzbeitrag) zum CO2-Fußabdruck (mehr in Textform), die ich zum Grundverständnis empfehlen kann.

Küchengeschichten — Knollen, Rüben und Kräuter

Gepostet am Aktualisiert am

Wann: Freitag – 28. März ’14
Thema diesmal : Knollen, Rüben und Kräuter

Eine mittlerweile wachsende Gruppe erfahrener Teilnehmer freut sich bereits auf die neuen Küchengeschichten. Probiere es aus, lass Dich inspirieren, lerne interessante Menschen kennen.

Worum geht es?

Gastgeber laden Gäste zu sich ein,
Gäste lassen sich einladen.
Was du bist, bestimmst du selbst.
Was du isst, bestimmt die Natur.
Genieße regionale und saisonale
Produkte, koche im kleinen Kreis
und lerne interessante Menschen kennen.

Wie kann ich mitmachen?

Melde Dich per Email an unter: info@TransitionTownRostock.org

oder schriftlich an:

ADFC Rostock
Stichwort: Küchengeschichten
Hornissenweg 9
18069 Rostock

oder telefonisch unter: 0381/3716038

Du möchtest Gastgeber sein?

Wir brauchen einen Namen, Telefon,
E-Mail-Adresse, Wohnort und wie viele
Gäste du aufnehmen kannst?

Oder doch lieber Gast?

Wir brauchen einen Namen, Telefon,
E-Mail-Adresse, die Info, ob du nur in
Rostock oder auch im Umland zu Gast
sein könntest und ob du allein kommst
oder in Begleitung.

Weitere Infos und wie es weiter geht kann unserem Informationsblatt entnommen werden:

Informationsblatt Küchengeschichten

Hier noch mal die Zeitleiste

Anmeldung: bis 14.03.14
Bekanntgabe der Gruppen: bis 17.03.14
Küchengespräche: am 28.03.14

Für mehr Infos und Fragen einfach eine Email an info@TransitionTownRostock.org

Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis: notiert Euch Eure Rezepte, macht Bilder und schickt es den Initiatoren über die bekannt Adresse zu. Wir wollen diese später in geeigneter Form veröffentlichen.

 

Bericht vom Arbeitstreffen der TTI Rostock am 4.2.14

Gepostet am

Ökohaus
Ökohaus

Ideen für Veranstaltung in Nachhaltigkeitswoche 2014 (nhw14) am 25.4.

Alles Folgende ist „Work in Progress“ und ist also noch nicht entgültig entschieden.

Dank Ralfs guter Vorarbeit (die Basisidee fanden alle Anwesenden sehr sympathisch) waren wir wieder einmal sehr konstruktiv und kamen schnell voran. Das Folgende ist Ergebnis von nur ca. 30 Minuten.

Im Einzelnen fasse ich kurz zusammen, wie der AK sich die Abend-/Veranstaltungsausgestaltung vorstellt. Entgültige Entscheidungen wird es auf dem Februarplenum geben.

Zusammenfassung

  • Ralfs Vorschlag, ein „theater-gespieltes“ Küchengeschichtentreffen als Aufhänger zu nehmen, griffen wir auf
  • Szenario: 2 Transitioner*innen (=Gastgeber*innen) und 2 Gäste sitzen am (Küchen-)Tisch und erzählen über Klimawandel, Peakoil, Peakgas, was kann man tun, Resillienz, etc.
  • Erweiterung um Fishbowl„-Methode: 2 Gäste am Tisch können/sollen jeder Zeit von Teilnehmern aus Publikum „abgeklatscht“ werden: Neuer Gast kommt an Tisch, klopft z.B. Gast 2 auf Schulter, dieser verlässt den Tisch, Neuer Gast sitzt an dessen stelle und kann nun aktiv an Diskussion teil nehmen.
  • Am Tisch Sitzende schnibbeln Gemüse, bereiten Essen vor, später wird evtl. Tisch gedeckt, etc.
  • Sympathisch daran: Gelebtes Transition als „Work in Progress“ live erlebbar inkl. direkter, Barriere minimierter Teilnahme
  • Eine Person von uns bleibt im Hintergrund und ist Moderator*in. Aufgaben:
    • a) Auf Zeit achten, damit Aktive sich auf Inhalt und Diskussion konzentrieren können
    • b) falls nötig und Disskussion aus Ruder läuft, einschreiten, neues Thema vorgeben, etc.
  • Für Ablauf sollte bedacht werden: Kurze Einführung, was folgen soll mit Aussage „aktive Beteiligung erwünscht“. Publikum muss thematisch abgeholt und eingeleitet werden.
  • folgende „Akte“ sind zur Veranschaulichung beispielhaft zu verstehen, sie müssen noch mit Leben und tatsächlichen Inhalten gefüllt werden
  • 1. Akt: 2 Gastgeber*innen, 2 Gäste leiten ein, begrüßen sich, setzten sich an Tisch, schnibbeln Gemüse. Hinführung zum ersten Thema
  • 2. Akt: 1. Gästewechsel wird von eingeweihtem „Gast“ herbeigeführt, Person kommt aus Publikumsmenge zum Tisch, Schulterklopfen, Gastwechsel, neuer Gast stellt Frage, z.B. „wie ist das denn nun eigentlich, wann kommt denn nun dieses PeakOil und was passiert dann?“). Es folgt fachliche Erklärung, evtl. mit Folien/Grafiken an Leinwand für ca. 10 Min
  • 3. Akt: weiterer Gästewechsel, möglicherweise immer noch von eingeweihter Person, wieder (zum Mitmachen anregend) aus Publikum kommend, Schulterklopf, Gästewechsel, neuer Gast stellt Frage aus neuem Thema z.B. „PeakOil ok, aber was hat das mit Klimawandel zu tun und gibt’s den überhaupt?“ Es folgt wieder Facherklärung
  • 4. Akt: Hoffentlich letzter vorbereiteter Gästewechsel: Neuer Gast kommt dazu, Schulterklopfen, Bemerkung vom neuen Gast z.B. „Hey, das heißt also, wenn wir so weiter leben, dass haben meine Kinder und deren Kinder richtig blöde Bedingungen für ein angenehmes Leben. Vermutlich sollte da sehr schnell mit Maßnahmen angefangen werden. Aber was kann ich als Einzelne denn da tun? Ich will doch nicht auf Fortschritt verzichten. Und ohne Wirtschaftswachstum, was steigenden Ressourcenverbrauch bedingt, gibt es doch keinen Fortschritt.“ Es folgt Vorstellung von Transition Town Idee und evtl. auch schon was in Rostock schon begonnen wurde
  • 5. Akt: Nun sollten selbstständig Personen aus Publikum teilnehmen. Passiert das nicht von selbst, nachfragen, aufmuntern zur Teilnahme
  • Mögliche Erweiterung Videoeinspieler: Falls Filmausschnitt eingebracht werden soll, sagt eine diskutierende Person: „Hey, welch Zufall, gerade zu dem Thema gab’s gestern einen Bericht, den ich zufällig aufnahm. Ich spiel mal das Video ab.“ Und kollektive Aufmerksamkeit geht für 3-5 Minuten auf den Einspieler.
  • Mögliche Erweiterung Fotos: Fotos könnten genau so gezeigt werden: Am Tisch werden kleine reale Fotos rumgereicht, die selben gleichzeitig per Beamer auf Leinwand sichtbar für alle.
  • Evtl. können wir Menschen, die an vergangenen echten Küchengeschichten teilgenommen haben, zur aktiven Teilnahme an dieser Veranstaltung gewinnen?

Logistisches, Organisatorisches

  • Mikrophontechnik von Nöten, damit Disskussion von allen im Raum verfolgbar
  • Raumfrage: Hörsaal wäre schlecht geeignet. Bekommen wir einen (größeren?) Seminarraum. Es soll ja gerade keine „Frontalsituation“ entstehen
  • Wer möchte welches konkrete Thema für diesen Rahmen vorbereiten und „aufführen“? Wähle das Theman, was Dich persönlich am meisten bewegt, was Dir am wichtigsten ist. Beachte: „Kleinere“, wenig abstrakte Themen werden am besten nachemfindbar sein

Ideen für „Rostocker StadtWandelWorkshop“ im Sommer

  • Hierzu haben wir kurz ein paar Ideen ausgetauscht:
  • Termin wird 1.7. (Priorität 1, sonst 24.6.) sein um Terminüberschneidung bei thematisch ähnlich interessiertem Zielpublikum zu vermeiden
  • „AfterGlow“ (z.B. im Interkulturellen Garten) wird trotz Werktag so oder so stattfinden zwischen engagierten Menschen
  • Veranstaltung sollte in Abschnitte unterteilt sein
  • 2 oder 3 frontale Vorstellungseinheiten á la „1-Min-1-Slide“
  • weitere Einheit in Kleingruppen, 1 in jeder Ecke des Raumes, mit Stellwänden für Brainstorming, Karten anpinnen, spätere kurze Vorstellung, thematische Vorgabe orientiert an Gruppen, die sich bis dato schon vorgestellt haben
  • zusätzlich: „Themenparkplatz“ für (Projekt-)Ideen, die im Anschluss an die Veranstaltung aufgegriffen, vertieft werden wollen

Nächste Schritte

  1. auf Plenum: nhw14 mit Inhalten füllen: Wer hat Lust für welche Themenblocke Konkrete Inhalte zu erarbeiten? Diese Person ist dann für 10-15 Min in der Diskussionsrunde am „Küchengeschichtenesstisch“ Erzählende Person.
  2. Mit Markus (Kontakt für nhw14) Raumfrage klären
  3. Wann nächstes Arbeitstreffen im März?

Workshop „Modelle gelebter Nachhaltigkeit“, 15.02.2014, Hamburg

Gepostet am Aktualisiert am

Vielleicht ist jemensch gerade zu dem Termin in Hamburg oder möchte dafür hinfahren? Mehr gibt es im Transition Netzwerk.

Auszug aus der Beschreibung

„In diesem Workshop wollen wir gemeinsam erkunden, welche Lösungsansätze in Ecovillages entwickelt wurden, wie sich diese in die Stadt übertragen lassen und was jede/r einzelne konkret tun kann, um einen nachhaltigeren und zufriedeneren Lebensstil zu verwirklichen.

Der Workshop richtet sich an alle, die sich für Nachhaltigkeit interessieren und konkrete Handlungsimpulse und Austausch suchen.

(…)

Der Workshop lebt durch aktive Beteiligung der Teilnehmenden und ist bewusst offen gestaltet, so dass jede/r ihre/seine Erfahrungen einbringen kann und auf persönliche Fragen eingegangen werden kann.

Es können maximal 30 Personen pro Workshop teilnehmen, eine frühe Anmeldung ist daher empfehlenswert.“

Veranstaltet wird der Workshop von Global Ecovillage Network of Europe. Auf deren Webseite gibt es auch noch etwas mehr.