Bericht vom Arbeitstreffen der TTI Rostock am 4.2.14

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Ökohaus
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Ideen für Veranstaltung in Nachhaltigkeitswoche 2014 (nhw14) am 25.4.

Alles Folgende ist „Work in Progress“ und ist also noch nicht entgültig entschieden.

Dank Ralfs guter Vorarbeit (die Basisidee fanden alle Anwesenden sehr sympathisch) waren wir wieder einmal sehr konstruktiv und kamen schnell voran. Das Folgende ist Ergebnis von nur ca. 30 Minuten.

Im Einzelnen fasse ich kurz zusammen, wie der AK sich die Abend-/Veranstaltungsausgestaltung vorstellt. Entgültige Entscheidungen wird es auf dem Februarplenum geben.

Zusammenfassung

  • Ralfs Vorschlag, ein „theater-gespieltes“ Küchengeschichtentreffen als Aufhänger zu nehmen, griffen wir auf
  • Szenario: 2 Transitioner*innen (=Gastgeber*innen) und 2 Gäste sitzen am (Küchen-)Tisch und erzählen über Klimawandel, Peakoil, Peakgas, was kann man tun, Resillienz, etc.
  • Erweiterung um Fishbowl„-Methode: 2 Gäste am Tisch können/sollen jeder Zeit von Teilnehmern aus Publikum „abgeklatscht“ werden: Neuer Gast kommt an Tisch, klopft z.B. Gast 2 auf Schulter, dieser verlässt den Tisch, Neuer Gast sitzt an dessen stelle und kann nun aktiv an Diskussion teil nehmen.
  • Am Tisch Sitzende schnibbeln Gemüse, bereiten Essen vor, später wird evtl. Tisch gedeckt, etc.
  • Sympathisch daran: Gelebtes Transition als „Work in Progress“ live erlebbar inkl. direkter, Barriere minimierter Teilnahme
  • Eine Person von uns bleibt im Hintergrund und ist Moderator*in. Aufgaben:
    • a) Auf Zeit achten, damit Aktive sich auf Inhalt und Diskussion konzentrieren können
    • b) falls nötig und Disskussion aus Ruder läuft, einschreiten, neues Thema vorgeben, etc.
  • Für Ablauf sollte bedacht werden: Kurze Einführung, was folgen soll mit Aussage „aktive Beteiligung erwünscht“. Publikum muss thematisch abgeholt und eingeleitet werden.
  • folgende „Akte“ sind zur Veranschaulichung beispielhaft zu verstehen, sie müssen noch mit Leben und tatsächlichen Inhalten gefüllt werden
  • 1. Akt: 2 Gastgeber*innen, 2 Gäste leiten ein, begrüßen sich, setzten sich an Tisch, schnibbeln Gemüse. Hinführung zum ersten Thema
  • 2. Akt: 1. Gästewechsel wird von eingeweihtem „Gast“ herbeigeführt, Person kommt aus Publikumsmenge zum Tisch, Schulterklopfen, Gastwechsel, neuer Gast stellt Frage, z.B. „wie ist das denn nun eigentlich, wann kommt denn nun dieses PeakOil und was passiert dann?“). Es folgt fachliche Erklärung, evtl. mit Folien/Grafiken an Leinwand für ca. 10 Min
  • 3. Akt: weiterer Gästewechsel, möglicherweise immer noch von eingeweihter Person, wieder (zum Mitmachen anregend) aus Publikum kommend, Schulterklopf, Gästewechsel, neuer Gast stellt Frage aus neuem Thema z.B. „PeakOil ok, aber was hat das mit Klimawandel zu tun und gibt’s den überhaupt?“ Es folgt wieder Facherklärung
  • 4. Akt: Hoffentlich letzter vorbereiteter Gästewechsel: Neuer Gast kommt dazu, Schulterklopfen, Bemerkung vom neuen Gast z.B. „Hey, das heißt also, wenn wir so weiter leben, dass haben meine Kinder und deren Kinder richtig blöde Bedingungen für ein angenehmes Leben. Vermutlich sollte da sehr schnell mit Maßnahmen angefangen werden. Aber was kann ich als Einzelne denn da tun? Ich will doch nicht auf Fortschritt verzichten. Und ohne Wirtschaftswachstum, was steigenden Ressourcenverbrauch bedingt, gibt es doch keinen Fortschritt.“ Es folgt Vorstellung von Transition Town Idee und evtl. auch schon was in Rostock schon begonnen wurde
  • 5. Akt: Nun sollten selbstständig Personen aus Publikum teilnehmen. Passiert das nicht von selbst, nachfragen, aufmuntern zur Teilnahme
  • Mögliche Erweiterung Videoeinspieler: Falls Filmausschnitt eingebracht werden soll, sagt eine diskutierende Person: „Hey, welch Zufall, gerade zu dem Thema gab’s gestern einen Bericht, den ich zufällig aufnahm. Ich spiel mal das Video ab.“ Und kollektive Aufmerksamkeit geht für 3-5 Minuten auf den Einspieler.
  • Mögliche Erweiterung Fotos: Fotos könnten genau so gezeigt werden: Am Tisch werden kleine reale Fotos rumgereicht, die selben gleichzeitig per Beamer auf Leinwand sichtbar für alle.
  • Evtl. können wir Menschen, die an vergangenen echten Küchengeschichten teilgenommen haben, zur aktiven Teilnahme an dieser Veranstaltung gewinnen?

Logistisches, Organisatorisches

  • Mikrophontechnik von Nöten, damit Disskussion von allen im Raum verfolgbar
  • Raumfrage: Hörsaal wäre schlecht geeignet. Bekommen wir einen (größeren?) Seminarraum. Es soll ja gerade keine „Frontalsituation“ entstehen
  • Wer möchte welches konkrete Thema für diesen Rahmen vorbereiten und „aufführen“? Wähle das Theman, was Dich persönlich am meisten bewegt, was Dir am wichtigsten ist. Beachte: „Kleinere“, wenig abstrakte Themen werden am besten nachemfindbar sein

Ideen für „Rostocker StadtWandelWorkshop“ im Sommer

  • Hierzu haben wir kurz ein paar Ideen ausgetauscht:
  • Termin wird 1.7. (Priorität 1, sonst 24.6.) sein um Terminüberschneidung bei thematisch ähnlich interessiertem Zielpublikum zu vermeiden
  • „AfterGlow“ (z.B. im Interkulturellen Garten) wird trotz Werktag so oder so stattfinden zwischen engagierten Menschen
  • Veranstaltung sollte in Abschnitte unterteilt sein
  • 2 oder 3 frontale Vorstellungseinheiten á la „1-Min-1-Slide“
  • weitere Einheit in Kleingruppen, 1 in jeder Ecke des Raumes, mit Stellwänden für Brainstorming, Karten anpinnen, spätere kurze Vorstellung, thematische Vorgabe orientiert an Gruppen, die sich bis dato schon vorgestellt haben
  • zusätzlich: „Themenparkplatz“ für (Projekt-)Ideen, die im Anschluss an die Veranstaltung aufgegriffen, vertieft werden wollen

Nächste Schritte

  1. auf Plenum: nhw14 mit Inhalten füllen: Wer hat Lust für welche Themenblocke Konkrete Inhalte zu erarbeiten? Diese Person ist dann für 10-15 Min in der Diskussionsrunde am „Küchengeschichtenesstisch“ Erzählende Person.
  2. Mit Markus (Kontakt für nhw14) Raumfrage klären
  3. Wann nächstes Arbeitstreffen im März?
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