Werkzeug nich weglegen: 2. Repair-Café am 10. Mai

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Nach einem erfolgreichen Start der Repair-Café-Serie kann die Frühjahrsentrümpelung weiter gehen und auch die Fähigkeiten können erweitert werden. Am Sa 10. Mai kann wieder jede und jeder zwischen 10°° und 14°° Uhr gemeinsam mit anderen Menschen verschlissenen oder defekten Gegenstände des Alltags ein zweites Leben einhauchen.

Die Veranstalter, das Rostocker Freizeitzentrum e.V., erzählen, dass die ersten Radler*innen schon eine halbe Stunde vor Beginn des Reparaturtreffs eintragen. Auch anderes konnte repariert werden. So konnte u.a. einem Staubsauger erfolgreich ein zweites Leben eingehaucht werden. Dieser konnte somit vorm verfrühten Wegwurf und die Umwelt vor übermäßigen Produktions- und Transportbelastungen und der Besitzer vor unnötiger Geldbeutelentleerung bewahrt werden. Ein BWLer würde das wohl eine Win-Win-Win-Situation nennen.

Auch dieses 2.Rostocker Repair-Café des Rostocker Freizeitzentrums e.V. soll wieder in der Turnhalle des Rostocker Freizeitzentrums, Kuphalstraße 77, Reutershagen, stattfinden.

Wer etwas zu reparieren hat, der kann am 10. Mai in der Zeit von 10 bis 14 Uhr unangemeldet im Rostocker Freizeitzentrum vorbeikommen.

Warum überhaupt?

Jedes reparierte (und damit nicht neu produzierte) Gerät oder anderes Industrieprodukt hilft der Umwelt in puncto Verschmutzung mit Abgasen und anderen Umweltgiften gleich zweifach:

  1.  Etwas Repariertes muss nicht durch ein dafür extra produzierten Gegenstand ersetzt werden; dadurch fallen keine Umweltsch- und Gesellschaftsschäden bei der Produktion und beim Transport an.
  2. Etwas Repariertes muss nicht weggeschmissen und entsorgt werden, wodurch meist ebenfalls mindestens Energie-Umwelt-Kosten entstehen.
  3. Das Beste aber daran ist: Man ist unter Menschen und hat Spaß und Freude im Austausch und lernt möglicherweise noch neue Fähigkeiten.
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2 Kommentare zu „Werkzeug nich weglegen: 2. Repair-Café am 10. Mai

    B. geantwortet:
    7. Mai 2014 um 0:05

    Wen der Werdegang der Repair-Café-Initiative interessiert oder weitere Hintergründe, dem sei der Eintrag beim Verbund offener Werkstätten e.V. empfohlen.

    Daraus, warum das auch für die Lokalpolitik interessant ist:

    „Dass sich so gezielt Ressourcen schonen und Strategien zum nachhaltigen Umgang mit alltäglichen Gebrauchsgütern entwickeln lassen, hat auf kommunaler Ebene inzwischen auch Eingang in die Politik gefunden. Die Bereitschaft in Städten und Gemeinden, Repair Cafés durch die Bereitstellung von Räumen und Fördermitteln zu unterstützen, wächst. Das Land Nordrhein-Westfalen diskutiert derzeit darüber, die Förderung von Reparatur-Veranstaltungen ab dem Sommer 2014 in den Klimaschutzplan aufzunehmen. Dr. Christian Kreiß, Autor des jüngst erschienen Buches „Geplanter Verschleiß“ schlägt sogar vor, Reparaturinitiativen mit Steuergeldern zu fördern.“

    raka75ewr sagte:
    17. April 2014 um 22:31

    Einen Bericht über das erste Repair-Cafe in Rostock befindet sich bei Das ist Rostock. Wir konnten auf unserer letzten Versammlung auch einen Mitstreiter des Repair-Cafes begrüßen. Reparieren statt wegwerfen muss im Vordergrund stehen, wenn wir unser Leben nachhaltiger gestalten wollen.

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