Erster Eindruck – die Transition Town Initiative in der Hansestadt Rostock

Gepostet am Aktualisiert am

Jaaa, da ist man einmal beim Repair Cafe und es passiert genau das, was passieren soll, neben dem eigentlichen Reparieren der im Haushalt angefallener kaputter Gegenstände:
Gespräche und Vernetzung!

Nur ein paar Tage später also mache ich mich auf den Weg zum Treffen der Rostocker Transition Town Initiative, denn dazu wurde ich eingeladen und bin nun echt neugierig.

Angekommen und etwas zu früh am Treffpunkt, finden sich nach und nach noch drei weitere Angesprochene ein. Zwei waren schon mal dabei, aber länger nicht mehr da. Wir anderen zwei sind komplett neu und gespannt, worauf wir uns gerade einlassen. Wir tauschen uns aus und wundern uns, wo es wohl reingeht und wo die anderen bleiben.

Naja, so ist das bei einem losen Haufen von Engagierten- letztendlich finden wir heraus, dass sich der Treffpunkt geändert hat und munter plaudernd machen wir uns dahin auf dem Weg.
Noch das Treppenhaus hoch und wir werden in einer wunderbar persönlichen Atmosphäre, im Wohnzimmer einer Mitstreiterin, in die Runde aufgenommen.

Es geht gerade um die anstehenden Termine und nachdem der dringendste von denen mit allem notwendigen Organisationskram abgesprochen ist- es finden sich noch sehr kurzfristige aber umsetzbare Ideen, was mich begeistert: Da schüttelt Einer doch tatsächlich einen schon vorbereiteten Fragebogen aus dem Ärmel und Eine erinnert sich noch an ein tolles Buch, das man mit auslegen und zum Verkauf anbieten könnte- danach jedenfalls stellen wir “Neugierigen” uns kurz vor und bekommen als Antwort auch eine Vorstellung aller anwesenden “alten Hasen”.

Wauw, ich staune. Was für eine Farbpalette an Menschen. Unterschiedlichstes Alter, beruflicher Hintergrund, Lebenssituation, Lieblingsthemen, Art und Weise zu reden und zu denken, aber alle bringen sich auf ihre Art mit ein und bringen sie mit, die Motivation diese Plattform gemeinsam zu nutzen, um Wunderbares umzusetzen.
Wunderbares, ja da bin ich mir sicher! Diese Menschen bringen viel Kreativität mit, verschiedenste Erfahrungen und ganz viel Willen. Zwar scheint es mit der Kontinuität, der Beteiligung manchmal zu schwanken-
Aber mal ehrlich, wo ist das nicht so? Heute hat Jeder immer so viel zu tun und weiss gar nicht was als nächstes und wie und wann.
Grossartig also, wenn sich so ein bunter Haufen von Menschen dann doch findet und wenn es auch nach kleinen, aber uns zu einem ersten gemeinsamen Erlebnis verhelfenden Schwierigkeiten, im privaten Wohnzimmer ist, mit vielen Ideen und immer der Grenze an Zeit und Kapazität als Gast dabei.

Ich freu mich!
Ich freu mich auf das viele Wunderbare was ich nun beobachten werde und auch selber mit diesen Menschen miterleben und -gestalten werde. Tolle Dinge sind schon in Planung und das ein oder andere schon konkret, anderes noch ein Gedanke und eine Projektförderungsantrag im Hinterkopf bzw. in der Schublade. Da gibt es Stichwörter wie Bürger-Solar und Bürger-Wasser oder Kauf-Nix-Tag oder Back-Geschichten. …

Alles klingt und duftet beinahe.

Nach wunderbaren Gelegenheiten, dass Menschen aus dieser Stadt zusammenfinden für Alternativen und ein echtes Miteinander, das ermutigt und Freude bringt.

Wunderbar!

Nora

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