Wohnen und Leben

Küchengeschichten – Ernteschwemme

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Im September steht am 10. und 11. unsere nächste Aktion Küchengeschichten bevor. Für alle, die neu hinzukommen möchten und damit noch keine Erfahrungen gesammelt haben, hier noch einmal kurz die Spielregeln:

  1. Ziel ist das Treffen von Leuten, gemeinsames Kochen und sich in netter Runde unterhalten.
  2. Ihr entscheidet euch, an welchem Tag ihr teilnehmen möchtet und ob ihr als Gast oder Gastgeber teilnehmt.
  3. Ihr teilt uns bis zum 31.08. eure Entscheidung per Email Email an info@transitiontownrostock.org mit.
    Wenn ihr als Gast teilnehmen möchtet, benötigen wir die Information, mit wieviel Personen ihr teilnehmt, z.B. Anmeldender und Lebensabschnittsgefährte.
    Wenn ihr die Rolle als Gastgeber übernehmen möchtet, benötigen wir eine Information, wieviele Gäste ihr aufnehmen wollt.
  4. Gäste und Gastgeber werden zugelost. Es ist ganz bewusst unser Ziel, Menschen zusammenzubringen, die sich innerhalb ihrer Netzwerke kaum treffen.
  5. Ihr erhaltet spätestens am 2. September eine Information, wer mit euch zusammen kocht und natürlich, wo eure Runde stattfindet.
  6. Ihr tauscht euch innerhalb der Gruppe zu Gerichten und Rezepten aus. Wer möchte, darf natürlich gemeinsam einkaufen.
  7. Genießt den Abend, habt Spass.

Das Thema „Ernteschwemme“ ist bewusst offen gehalten. Ihr dürft aus dem aktuellen, saisonalen Angebot an Lebensmitteln auswählen, es ist jedoch keine Pflicht. Der Monat September hält jedoch so viele verschiedene leckere Sachen bereit, dass für jeden etwas dabei sein sollte.

Wir freuen uns natürlich auch nach den beiden Tagen über eure Erfahrungen und Rezepte. Diese könnt Ihr an die Mailadresse info@transitiontownrostock.org senden oder hier im Blog als Kommentar ablegen.

Wer möchte sich 10 € verdienen?

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Einzige Bedingung: Einen Kinofilm bis zum Ende gucken.

„Am 29. März um 17 Uhr wird im LiWu Metropol der Film „Earthlings“
gezeigt. Die Dreharbeiten zu dem mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm
begannen 1999 und dauerten sechs Jahre.“ aus das-ist-rostock.de

Der Fairness halber sei aber auch auf den Trailer verwiesen.

Die Email Charter — Mehr Muße für Wesentliches

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Nicht viele Worte. Wer soll sie denn alle lesen? Was für Emails gilt, gilt auch für Blogs, das gesprochene Wort, … und nicht zuletzt Werbung. Siehe Email Charter — Für mehr Muße für Wesentliches.

Mäuse machen Urlaub …

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Mäuseurlaub

… am 29. November ’14, denn dann ist Kauf-Nix-Tag. Mitmachen besticht durch gänzliche Unaktivität: Nichts einkaufen (auch im Internet nicht!!!). Ziemlich einfach, oder? Nur wozu?

Besser sagen als http://www.utopia.de/ kann ich das nicht:

Einen ganzen Tag lang ganz bewusst nichts zu kaufen: Was soll man damit schon erreichen? Verschiebt man damit nicht einfach nur seine Einkäufe um 24 Stunden und dann wird weiter wie bisher konsumiert? Zunächst einmal ist  der „Kauf-nichts-Tag“ ein guter Anlass, das eigene Konsumverhalten bewusst zu hinterfragen – und zwar zu einem Zeitpunkt, an dem es oft schwer ist, sich dem Konsumtrubel zu entziehen: kurz vor Weihnachten. Jeder, der einmal ausprobiert hat über 24 Stunden keinen Cent auszugeben – ob aus der Not oder aus freiem Willen heraus  – der weiß, das in dieser Zeit viel passiert. Man stolpert über Automatismen und Gewohnheiten („kein Tag ohne Butterbreze“), erkennt Nötiges und Überflüssiges, denkt vielleicht über Hunger und Durst, über Haben und Sein nach.

Doch hinter der Idee des „Kauf-nix-Tag“ verbirgt sich auch ein gesellschaftspolitischer Aspekt: Er will ein Zeichen gegen umweltschädliche, unmenschliche Herstellungsbedingungen setzen und auf den zerstörerischen Einfluss der Konsumgesellschaft aufmerksam machen. Denn: Wie gehen wir mit den Ressourcen der Erde um? Wir konsumieren oft so, als ob wie eine zweite Welt mit reinem Wasser, sauberer Luft, glücklichen Tieren, Wäldern, unverseuchten Böden und unversehrter Ozonschicht in petto hätten. Eine schöne Illusion, die von der omnipräsenten Industrie- und Werbemaschinerie jeden Tag mit neuen „Heile Welt-Motiven“ genährt wird. Der Appetit darauf scheint jedenfalls um so größer zu werden, je mehr im Argen liegt.

[Die weltweit als „Buy-Nothing-Day“] bekannte Aktion ruft zu einem 24-stündigen freiwilligen Konsumverzicht auf. Sie gehört zu den ersten und bedeutsamsten Kampagnen, um Wirtschaft und Unternehmen mit der Macht des Verbrauchers zu konfrontieren. Denn jeder einzelne Dollar, jeder Euro ist Einkaufsmacht: eine von Verbrauchern oft zu selten entfesselte und von Unternehmen häufig in Frage gestellte Kraft.“

Workshop für die Arbeit in Gruppen mit der Methode des „Dragon Dreaming“

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Gruppenarbeit
Gruppenarbeit

Wie tragen wir die Kraft des Anfangs über längere Zeit in den Gruppenprozess? Wie werden unsere Träume Wirklichkeit?

Antworten bringt Florian Müller aus Leipzig mit. Auf einem Workshop-Wochenende im Juni zeigt er sie in Rostock am Beispiel von Wohnprojekten, die Methoden sind aber universell einsetzbar. Noch sind Plätze frei.

Nähere Informationen zum Ablauf und auch zu Florian Müller finden sich unter http://wohnprojekte-rostock.de/seminar.

Die Veranstaltung wird vom Agenda21-Rat der Hansestadt Rostock und vom Beteiligungswerk e.V. unterstützt.

Neue Studie von Norbert Rost: “Peak Oil – Heruntergebrochen auf Thüringen”

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Folgende Info erreichte mich durch die Webseite http://www.transition-initiativen.de. Klingt für mich interessant, jedoch prüfen kann ich’s mangels ausreichend Fachwissen nicht. Vielleicht kannst Du das? Ich zitiere mal:

Norbert Rost von “Dresden im Wandel” – ein Wirtschafts- und Peak-Oil Experte und Betreiber von http://www.peak-oil.com – hat diese sehr interessante Studie dazu veröffentlicht. „Peak Oil – Herausforderung für Thüringen“

Nach einer ähnlich gelagerten Studie zu Sachsen vor 2 Jahren habe ich in den vergangenen Monaten Thüringen unter dem Blickwinkel des Peak Oil beleuchtet. Einige Ergebnisseim Telegrammstil:

  • extreme Pendlerkultur in Thüringen: 63% der Beschäftigten müssen ihren Wohnort verlassen, um zur Arbeit zu kommen
  • 98,5% der PKW- und 99,1% der Nutzfahrzeugflotte sind auf Mineralöl als Treibstoff angewiesen
  • die Exportmärkte der Thüringer Unternehmen sind teils stark ölabhängig und damit ebenfalls Peak-Oil-verletzlich
  • die Strategiepapiere der Landesregierung berücksichtigen mögliche Ölpreisschocks nicht
  • die 100 größten Unternehmen ließen sich bislang nicht auf eine Diskussion ein: Ein Fragebogen blieb unbeantwortet
  • immerhin: es gibt verschiedene Transition-Initiativen, die sich auf lokaler Ebene bemühen, für das Thema zu sensibilisieren und lokale Strategien zu ersinnen

Nachlesbar: http://www.peak-oil.com/2014/02/peak-oil-thueringen/