Stadtgestalten

Essbare Städte in Deutschland – eine Übersicht

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Essbare Stadt
Garten für alle
Foto: EmilyStAubert

Mit einem Gruß zurück an die lieben Menschen der Initiative TTPankow und in Hoffnung ihr Anliegen damit unterstützen zu können für uns alle, zitiere ich eine Mail, die uns erreicht hat:

Liebe Akteure der ‚Essbaren Stadt‘,

bei Transition Town Pankow haben wir im Rahmen unserer Arbeit am Konzept für den ‚essbaren Bezirk Pankow‘ eine Recherche zu allen essbaren Städten in Deutschland gemacht. Wir hoffen, dass wir so auf Ideen, Konzepte und Erfahrungen zurückgreifen können, die ihr/ Sie bereits gemacht und erarbeitet haben. Damit die Daten stimmen und in Zukunft auch geändert und ergänzt werden können, haben wir eine Tabelle eingerichtet, die von allen genutzt und bearbeitet werden kann (sie speichert sich automatisch, so dass nicht verloren gehen kann): https://ethercalc.org/deutschland-essbare-staedte
Wir würden uns freuen, wenn ihr/ Sie die Zeile für eure/ Ihre ‚essbare Stadt‘ fertig ausfüllen bzw. verbessern könntet. Außerdem wüssten wir gern, ob es schon ein Netzwerk von essbaren Städten in Deutschland gibt oder ob andernfalls daran Interesse besteht.

Herzliche Grüße zum Jahresende,
eine schöne Zeit und guten Rutsch wünschen allen,
Maike und Clemens (TT Pankow Büro)

 

offene Einladung zum Workshop „Stadt im Wandel“ 18. Sept

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rathaus

Liebe Stadtwandler, Weltverbessernde, Freunde von Nachhaltigkeit und sozial Engagierte,viel tut sich schon in Rostock; noch mehr ist möglich, so denken wir. Und das soll mit Euch durch diese Veranstaltung weiter vorangebracht werden. Damit knüpfen wir an den Aufruf an Rostocker Initiativen, Vereine und Interessengruppen für die Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2014 an. Wir möchten einen Austausch bieten, Arbeit zu teilen, doppelten Aufwand zu vermeiden, Synergien zu nutzen und mehr Zeit und Energie für neue Ideen und Projekte zu ermöglichen. Zusammen mit dem ASTA und unterstützt vom Agenda21-Rat und vom städtischen Amt für Umweltschutz laden wir ein zu einem gemeinsamen
Workshop am 18. September 2014 von 17 Uhr bis ca. 19 Uhr im Rathausfoyer
Möchtest Du mit dabei sein? Dein Projekt, Deine Initiative vorstellen? Dann melde Dich bitte
Anmeldung: bis 17. August 2014 E-Mail: info@transitiontownrostock.org
Sprich gerne mit anderen darüber, lade andere Interessierte und Engagierte ein mit teilzunehmen. Dies ist ausdrücklich eine offene Einladung.Viele freundliche Grüße vom ASTA (www.asta.uni-rostock.de) und der TransitionTown-Initiative Rostock (www.TransitionTownRostock.org)
Einladung Workshop Stadt im Wandel 18. Sept als PDF-Datei mit mehr Informationen.

Planungstreffen StadtWandelWorkshop (12.06.14, 19 Uhr, Freigarten; bei Regen: AStA-Büro)

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Beim letzten Arbeitstreffen der Transition-Gruppe vorletzte Woche ist schon ein wenig vorgearbeitet worden. Dabei sind ein paar Punkte und ein möglicher Ablauf diskutiert worden (Notizen als pdf-Datei).

PWH Freigarten 2009
PWH Freigarten 2009 (CC BY-SA 3.0)

Auch seitens des AStA ist schon Vorarbeit geleistet worden; die Notizen dazu auch als pdf-Datei.

Fragen suchen Antworten:

  • 1. Veranstaltungsteil: Vorstellungsrunde. Bei 5-6 Min. pro Initiative in der Vorstellungsrunde kämen realistisch betrachtet pro Stunde 8-9 Gruppen zu Wort (inkl. schnellem! Wechsel). -> Speed Dating?
    • Welche Inititiven möchten wir einladen?
    • Wie lange Gesamtdauer bzw. Vorstellungsrunde? Pausen nicht vergessen.
  • Rostock hat so viele schöne, thematisch passende Initiativen. Sollte es eine weitere Runde/einen weiteren Termin geben mit anderen Initiativen?
  • 2. Veranstaltungsteil: Kleingruppen-Austausch. Wer möchte das vorbereiten? 1 Gruppe pro Ecke plus 1 in Raummitte? Ganzes Foyer nutzbar? Benötigtes Material? Kosten?
  • Kann es eine offizielle Unterstützung der Stadt(verwaltung) geben? Bürgerschaft? Oder gar ein offizieller Termin der Stadt Rostock — auf dem Weg zur „Transition Town Rostock“?
  • Wer möchte einladen? Versand der Einladung vorm Sommerloch sprich Postausgang Ende 06/2014 (Inhaltliches siehe pdf TT-Notizen). Rückmeldung bis Mitte August.
  • bisheriger Veranstaltungstermin: 18. September 2014 von 17 bis 19 Uhr im Rathausfoyer.

Als Treffpunkt ist der Freigarten vereinbart worden, 19 Uhr. Sollte es wider Erwarten regnen, dann wird das Treffen im Grünen Ungeheuer im AStA-Büro stattfinden.

Wie gesund ist die „Essbare Stadt“?

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Essbare Stadt
Garten für alle
Foto: EmilyStAubert

Kürzlich bin ich auf einen Artikel von Dr. Ina Säumel von der Technischen Universität Berlin aufmerksam geworden, der bei der Anstiftung Ertomis veröffentlicht wurde. Die Authorin fasst dort den aktuellen Stand und Erkenntnisse zu Schadstoffbelastungen beim Gärtnern in der Stadt zusammen. Außerdem benennt sie Möglichkeiten gegen Belastung von Pflanzen durch solche urbanen Schadstoffe.

Daraus ein paar wichtige Bassagen:

  • „Die drei wichtigsten Ursachen für Schadstoffbelastungen in Stadtgärten sind (1) der Anbau auf kontaminierten Böden (Alloway 2004), (2) die Nutzung von kontaminieretm Wasser zur Bewässerung (Arora et al. 2008) und (3) der Lufteintrag von verkehrs- und industriebedingten Emissionen (Chaney et al. 1984).“ [S. 20]
  • „(…) Schwermetalle verbleiben im Boden und können durch die Veränderung physikalischer und/oder chemischer Parameter wieder mobilisiert und von Pflanzen aufgenommen werden (Bliefert 2002)“ [S. 20]
  • Entscheidend für die Beurteilung, ob Gemüse gesundheitlich unbedenklich ist, ist die Analyse der Biomasse (des Gemüses) selbst [S. 2]. Findet man keine Schadstoffbelastung in einer Pflanze, so kann man damit nicht auf die Unbedenklichkeit aller Pflanzen, selbst nicht aller der selben Sorte schließen [S. 21]
  • Bei Untersuchungen in Berlin auf Blei und Cadmium sind bei 52% untersuchter Blattgemüse höhere Belastungen verglichen mit entsprechendem Supermarktgemüse gefunden worden. Bei Stadt-, Kernobst und Nüssen werden EU-Grenzwerte hingegen selten überschritten;  Säumel et al. fanden gegenüber Supermarktproben häufig deutlich geringere Belastungen im Stadtobst (besonders bei Nüssen). [S. 21]
  • Besonders Straßennähe zeigt sich für Gemüseanbau als problematisch. Weniger als 10m Abstand führen zu 67% überschrittener EU-Bleigrenzwerte; zwischen 10m und 20m waren dies 38%. [S. 21]
  • „Stadtgärten (..) sind Ökodienstleister und fördern als städtebauliche Bindemittel Integration und Partizipation. Nicht zuletzt reduzieren lokale Nahrungsmittelproduktion und lokaler Konsum den Verkehr und den ökologischen Fußabdruck unserer Städte.“ [S. 21]

Vorgeschlagene Maßnahmen

  1. Schutzhecken [oder Wälle] pfanzen zur Abschirmung vor KfZ-Abgasen und anderer Luftverschmutzung; bei baulichen Maßnahmen muss auf schadstoffhaltigen Putz und Farben (z.B. Blei in Farben) verzichtet werden. Sie wirken ästhetisch, biodiversitätsfreundlich und lufthygienisch.
  2. Hoch- oder Tischbeete verringern entgegen landläufiger Meinung die Kontamination nicht; Messungen ergaben sogar leicht schlechtere Bleibbelastungswerte. Die Autorin empfielt in jedem Falle hochwertige Pflanzerde zu nutzen [ich weise noch auf Torffreiheit hin, siehe z.B. BUND oder NABU].

Fazit

Bei gesamtheitlicher Sicht auf das Stadtgärtnern darf die körperliche Betätigung an freier Luft [frischerer als in Betonkulisse ohne Pflanzen und bei Tageslicht], sozialer Austausch und das Erleben (gestalteter) Natur nicht vernachlässigt werden. [S. 23]

Veranstaltungshinweis: Den MOPZ mit Ideen füllen!

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Es ist Kommunalwahlkampf. Nichts desto weniger hier ein wichtiger Veranstaltungshinweis, heute (Donnerstag, 27.2.14) um 18 Uhr im Rathaus Rostock. Ich zitiere die Meldung:

Den MOPZ mit Ideen füllen!

Gern weiter verbreiten und eigene Utopien einfließen lassen:

Die Hansestadt Rostock arbeitet an einem neuen Mobilitätsplan Zukunft (MOPZ), bei dem mitgeredet werden darf. Das gibt die Möglichkeit zum Beispiel die Idee eines kostenfreien Nahverkehrs für ganz Rostock mit ins Spiel zu bringen, um die Autolawinen aus der Stadt zu bannen. Aber auch alles andere ist denkbar und kann mit auf die Agenda!

Geplant ist dafür ein öffentliches Forum am 27.02. um 18 Uhr im Rathaus.

Außerdem startet in einer Woche ein Online-Dialog unter: www.rostock-bewegen.de

Bericht vom Treffen zu Stadtgestalten.org, 5.2.14 im Hackspace

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stadtgestalten-rostock

Fokus

  • externe Funktionalität beibehalten/übertragen (Blog, Kalender)
  • Gruppenkonzept sichtbarer machen (nahezu alle Aktivitäten seien mit Gruppen verbunden)
  • minimales Kommunikationswerkzeug innerhalb einer Gruppe
  • Integration von Benachrichtigungsfunktionen (idealerweise auch ohne Account)

Referenzgruppen

Für diese Beispielgruppen wollen wir die Funktionalität (erst einmal) gestalten:

  • transition town initiative
  • Arbeitskreis Wohnprojekte
  • Tür-an-Tür
  • Food-Coop
  • Interkultureller Garten

Notizen

  • eine Vereinfachung des Blog-Syntax wäre schön (z.B. Reduzierung auf markdown)

Software

  • wir tendieren zu Drupal 7 (eventuell eine passende Distribution: Commons oder OpenAtrium?)
  • Es wird neue Instanzen für v1, v2, … v4.stadtgestalten.org geben inklusive einer Kopie der alten Seite (zum Basteln / Export-Probieren)
  • Können wir sqlite für die neue Seite (Drupal7) verwenden zwecks „back-in-time“ der ganzen Instanz mittels git?
  • Versionierung mit git (idealerweise mit dateibasierten Datenbanken während der Entwicklungsphase)
  • Koordination via wiki und Mailingliste

Importiert von alter Seite

  • Artikel (inkl. Bilder)
  • Kommentare, falls es leicht ist
  • Orte, falls es leicht ist
  • Gruppen: ja, die Beschreibungen werfen wir irgendwie zusammen oder verkürzen

Moderations-/Administrationsideen

  • minimales / nicht-vorhandenes Rechte-System (z.B. jeder darf alle Gruppenseiten bearbeiten)
  • statische Seiten: Vorstellung der Seite und Impressum
  • wir können an den Erhalt der alten Links denken – dies ist aber keine Priorität

Wir waren hier

Binäre Bewohner
Binäre Bewohner

technisches Treffen Stadtgestalten.org

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stadtgestalten-rostockAlle Menschen, die gerne den digitalen Treff für Stadtgestalter_innen wiederbeleben möchten (stadtgestalten.org), treffen sich zum Besprechen des weiteren Vorgehens. Im Wesentlichen wird es darum gehen, auf Basis welcher Software die Neubelebung stattfinden soll. Stattfinden wird es Mittwoch, 5.02. um 10 Uhr im Hackspace (Hausnummer ist allerdings, glaube ich, 29).

Es gibt inzwischen auch Werkzeuge (danke Lars), damit auch digital in der vernetzten Welt gearbeitet werden kann. Es gibt ein internes Arbeitswiki und eine Mailingliste zur Kommunikation. Alle und jede/r sind eingeladen gestalterisch tätig zu werden und Ideen einzubringen.