Ernährung und Landwirtschaft

Essbare Städte in Deutschland – eine Übersicht

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Essbare Stadt
Garten für alle
Foto: EmilyStAubert

Mit einem Gruß zurück an die lieben Menschen der Initiative TTPankow und in Hoffnung ihr Anliegen damit unterstützen zu können für uns alle, zitiere ich eine Mail, die uns erreicht hat:

Liebe Akteure der ‚Essbaren Stadt‘,

bei Transition Town Pankow haben wir im Rahmen unserer Arbeit am Konzept für den ‚essbaren Bezirk Pankow‘ eine Recherche zu allen essbaren Städten in Deutschland gemacht. Wir hoffen, dass wir so auf Ideen, Konzepte und Erfahrungen zurückgreifen können, die ihr/ Sie bereits gemacht und erarbeitet haben. Damit die Daten stimmen und in Zukunft auch geändert und ergänzt werden können, haben wir eine Tabelle eingerichtet, die von allen genutzt und bearbeitet werden kann (sie speichert sich automatisch, so dass nicht verloren gehen kann): https://ethercalc.org/deutschland-essbare-staedte
Wir würden uns freuen, wenn ihr/ Sie die Zeile für eure/ Ihre ‚essbare Stadt‘ fertig ausfüllen bzw. verbessern könntet. Außerdem wüssten wir gern, ob es schon ein Netzwerk von essbaren Städten in Deutschland gibt oder ob andernfalls daran Interesse besteht.

Herzliche Grüße zum Jahresende,
eine schöne Zeit und guten Rutsch wünschen allen,
Maike und Clemens (TT Pankow Büro)

 

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Küchengeschichten — es geht weiter

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Neue Menschen kennenlernen, neue Gerichte ausprobieren, einen netten Abend bei angenehmen Plausch verbringen, saisonales Gemüse wiederentdecken, dass alles sind Dinge, die die Teilnehmer bei unseren Küchengeschichten erleben. Immer wieder wird die Frage gestellt: Und was hat das jetzt mit Transition Town zu tun? Bevor die dazu möglichen Ausführungen in einen längeren, seitenfüllenden Monolog abgleiten, hier nur ein paar Schlagworte:

Vernetzung, regionale Produkte, nachhaltige Nahrungsmittelproduktion, nachhaltiger Konsum, Bildung, Spaß haben, die Idee der Transition Town verbreiten, neue Gedanken zu Wohnen und Leben

Wenn das nicht alles dazugehört …

Diese kleine, sicher unvollständige Auswahl deutet an, welche Ideen mit den Küchengeschichten erreicht werden können. Dabei soll der Spaß natürlich im Vordergrund stehen.

Nachdem es in den letzten Monaten etwas ruhiger um die Küchengeschichten geworden ist, soll es jetzt wieder regelmäßig und mit längerfristigen Ausblick weitergehen. Zum Auftakt möchten wir alle bisherigen Teilnehmer, Interessenten sowie Unterstützer und Mitglieder unserer Initiative zum Grillen in den Garten des Peter-Weiss-Hauses einladen.

Zeitpunkt: 21. Juli 2015 ab 18:00 Uhr

Bringt zu Essen mit was Euch gefällt, stimmt Euch mit Freunden ab, erzählt es weiter und sprecht Einladungen aus. Bitte beachtet, das die Subraum e.G. den Garten betreibt und mit Ihren Einnahmen zum Erhalt des Hauses beiträgt. Daher sollten die Getränke am Kiosk bezogen werden.

Die nächsten Termine der Küchengeschichten stehen auch schon fest. Tragt Euch also schon mal den 10./11. September für die Ernteschwemme und den 21. November zur Plätzchenparty in den Kalender ein.

Wer möchte sich 10 € verdienen?

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Einzige Bedingung: Einen Kinofilm bis zum Ende gucken.

„Am 29. März um 17 Uhr wird im LiWu Metropol der Film „Earthlings“
gezeigt. Die Dreharbeiten zu dem mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm
begannen 1999 und dauerten sechs Jahre.“ aus das-ist-rostock.de

Der Fairness halber sei aber auch auf den Trailer verwiesen.

Was haben Cidre, Kefir, Abfall und Waldgärten gemeinsam?

Link Gepostet am Aktualisiert am

Wer genug Interesse hat, wird sich die paar Minuten Zeit für einen Artikel über eine britische Brauereikooperative nehmen. Soviel: Durch sie sind u.a. 1500 überreife Mangos und 9 Tonnen (lt. Lebensmittelkette „zu gelben“) Birnen weniger auf dem Müll gelandet.

Küchengeschichten im Juni

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Die nächsten Küchengeschichten finden im am Freitag, dem 27. Juni, statt. Alle, die schon einmal daran teilgenommen haben wissen bereits, dass dieses Ereignis eine wunderschöne Gelegenheit ist, sowohl neue Menschen als auch neue Gerichte kennenzulernen.

In den letzten Monaten wurde ich bereits gefragt, was haben die Küchengeschichten mit Transition Town zu tun. Die Antwort darauf ist sehr vielfältig, so wie auch die Idee hinter den Küchengeschichten mehrere Ziele vereint. Transition Town definiert sich über das Ziel einer lebendigen Gemeinschaft. Dazu gehört, sich mit Menschen aus der Stadt zu vernetzen, einander kennenzulernen, sich auszutauschen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und zu Wissen, wer mir in einer konkreten Situation weiterhelfen kann. Durch die zufällige Zuordnung der Teilnehmer zu den einzelnen Gruppen besteht die Chance, Menschen zu treffen, denen der einzelne in seinem täglichen Netzwerk nicht begegnet. Das eigene Netzwerk wird größer, vielfältiger und interessanter.

Unsere Ernährungsgewohnheiten haben sich seit Jahren von dem natürlichen Angebot entfernt. Wir genießen die ständige Verfügbarkeit verschiedenster, auch empfindlicher Lebensmittel. Diesen Luxus kannten unsere Vorfahren nicht. Gegessen wurde, was die Natur zu dieser Zeit hergab oder was bis zu diesem Zeitpunkt lagerfähig war. Damals war der Energieaufwand für Handel und Lagerung deutlich niedriger. Heute reden wir von Klimawandel und teuerer Energie, sind aber nur sehr begrenzt bereit, uns freiwillig geeigneten Anpassungen zu unterwerfen. Und in vielen Fällen fehlt auch das Wissen dazu. Hier greift die Vorgabe saisonaler Themen. Gegessen wird, wie bei unseren Vorfahren, was die Saison gerade anbietet. Wer sich aber ein armseeliges „Gegessen wird was auf den Tisch kommt!“ vorstellt, sollte sich ruhig eines besseren belehren lassen.

Das fehlende Wissen hält heute viele Menschen davon ab, Lebensmittel zu verwenden, die nicht hoch verarbeitet sind. Durch die gemeinsame Auswahl, das gemeinsame Zubereiten und auch gemeinsame Essen lernen die Teilnehmer untereinander, was alles möglich ist. Viele Gerichte werden auch erst an dem Tag ausprobiert, die Rezepte wurden vorher recherchiert. Die Küchengeschichten garantieren auch hier einen wunderschönen Lerneffekt. Egal ob Zubereitung, Kombination mit anderen Lebensmitteln, Lagerung oder Weiterverarbeitung, für jeden ist etwas dabei.

Der wichtigste Punkt an den Küchengeschichten fehlt noch. Es soll Spaß machen und es macht Spaß. Die Gerichte schmecken, im Team kommt zumeist etwas wundervolles heraus. Der Abend geht zumeist länger als vorher geplant, es gibt viel zu erzählen. Die Personen sind sehr unterschiedlich, im „normalen“ Leben würden sich der eine und andere nicht so treffen. Aber hier liegt ein großer Anreiz. Alle Teilnehmer öffnen sich einer Vielfalt, die belebend, anregend, motivierend ist. Wer Rob Hopkins in seinen Interviews zuhört, erfährt, dass in seinen Augen genau dies ist, was eine erfolgreiche Transition Town Bewegung ausmacht. Und hier schließt sich der Kreis. Wer Transition Town leben und erleben möchte, hat mit den Küchengeschichten einfach eine wunderschöne Gelegenheit dazu.

Ralf

Pressemitteilung zu den Wahlprüfsteinen 2014

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rathaus

Über die Wahlprüfsteine haben wir ja bereits die zur Wahl stehenden Personen mit einem offenen Brief informiert. Nun haben wir — gewissermaßen als Vorankündigung der Antworten — VertreterInnen der lokalen Presse informiert. Darunter sind sowohl Print- wie Online-Medien, Rundfunkt und Fernsehn, ehrenamtlich und kommerziell Arbeitende, ausschließlich für Rostock berichtende sowie außerdem überregional arbeitende Medien, Agenturen und FreiberuflerInnen.

Hier nun unsere Pressemitteilung:

PM zum Offenen Brief mit Wahlprüfsteinen zur Kommunalwahl 2014

 Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Anschreiben möchten wir Sie als Vertreter der Presse auf die Wahlprüfsteine der Transition Initiative Rostock zur anstehenden Kommunalwahl am 25.5.2014 aufmerksam machen. Für den angehängten Fragenkatalog haben wir bei etwa 100 gesellschaftlich aktiven und kommunalpolitisch interessierten Gruppen Rostocks angefragt und erwarten bis zum 9. Mai 2014 Antworten der Kandidierenden.

Transition Initiative Rostock: Als RostockerInnen der 2013 gegründeten lokalen Initiativgruppe einer insgesamt weltweiten Transition-Town-Bewegung versuchen wir die Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Wandels deutlich zu machen und setzen uns für den Übergang (Transition) hin zu einer postfossilen, relokalisierten, entschleunigten Wirtschaft und Lebensweise ein. Mehr erfahren Sie auf unserer Internetpräsenz[1].

Zusammen mit Fragen, die aus dieser Transition Initiativgruppe auftraten, hat unsere Arbeitsgruppe den mitgesendeten Katalog erstellt. Diese Fragen stellen wir Ihnen hiermit gerne vorab zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass wir alle Informationen unter der „CC BY 4.0“-Lizenz[2] veröffentlichen; das bedeutet insbesondere freie Veröffentlichung mit Quellennennung.

Sobald wir von den Kandidierenden bzw. Fraktionen Antworten erhalten haben, — als Einsendeschluss ist Freitag, den 9. Mai 2014 vorgegeben — möchten wir Sie wieder informieren. Haben Sie Interesse?

Angeschrieben haben wir bisher folgende Adressaten am 25. April 2014 per Email und am 28. April 2014 postalisch:

• Alternative für Deutschland
• FDP Fraktion
• AUFBRUCH 09 für Vielfalt und Mitbestimmung
• Fraktion der SPD der Hansestadt Rostock
• Bündnis 90/Die Grünen – Bürgerschaftsfraktion Rostock
• Fraktion FÜR Rostock
• Graue für Rostock e.V.
• Wählergruppe Rostocker Bund
• CDU-Fraktion der Bürgerschaft der Hansestadt
• DIE LINKE. Fraktion in der Bürgerschaft Rostock

Leider haben wir von Einzelkandidaten (aussen Vor- und Zunamen von dreien) keine öffentlichen Kontaktdaten in Erfahrung bringen können, weshalb diese bisher von unserer Seite noch keine Anschreiben erhalten haben. Für Nachfragen sind wir gerne für Sie da[3]. Aktuelles erfahren Sie auf unserer Internetpräsenz unter dem Stichwort „Wahlprüfsteine2014″[4].

[1] https://transitiontownrostock.wordpress.com/uber-transition/
[2] https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
[3] info@TransitionTownRostock.org oder transitiontownhro@gmail.com
[4] https://transitiontownrostock.wordpress.com/tag/wahlprufsteine2014/

Der Vollständigkeit halber hier die Wahprüfsteine2014 Pressemitteilung als PDF-Datei und auch hier die Wahlprüfsteine2014 und das Wahlprüfsteine2014 Musteranschreiben jeweils als PDF-Datei.