Ernährung und Landwirtschaft

Pressemitteilung des IKG: „Interkultureller Garten in Gefahr“

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Interkultureller Garten Rostock -- ein offener sozialer und ökologischer Rückzugsraum mitten in der Stadt
Interkultureller Garten Rostock — ein offener Rückzugsraum für Mensch und Natur mitten in der Stadt

Derzeit steht nichts minder auf dem Spiel als der Fortbestand des Ehrenamts- und Gemeinschaftsprojektes und Rückzugsraumes „Interkultureller Garten Rostock“.

Doch der Reihe nach: Seit 2011 gibt es den Interkulturellen Garten (IKG) auf dem ehemaligen Schulgartengelände am „Groten Pohl“. Seither haben hier zahlreiche Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur viele gemeinsame und schöne Stunden beim Gärtnern, Genießen der Natur, Backen von Brot und Pizza, Musizieren oder einfach nur im gemütlichen Beisammensein verbracht. Die Bedeutung für einen solchen Treffpunkt, der für alle Menschen ein Aufenthaltsort ohne Angst und Ausgrenzung ist, hat die Rostocker Bürgerschaft 2016 mit einem Beschluss unterstrichen. In dem Beschluss wird festgestellt, dass dem Rostocker IKG, der einer von wenigen in Deutschland ist, eine besondere Bedeutung im Stadtleben zukommt. Dies alles könnte bald Geschichte sein. Den Rest des Beitrags lesen »

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Essbare Städte in Deutschland – eine Übersicht

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Essbare Stadt
Garten für alle
Foto: EmilyStAubert

Mit einem Gruß zurück an die lieben Menschen der Initiative TTPankow und in Hoffnung ihr Anliegen damit unterstützen zu können für uns alle, zitiere ich eine Mail, die uns erreicht hat:

Liebe Akteure der ‚Essbaren Stadt‘,

bei Transition Town Pankow haben wir im Rahmen unserer Arbeit am Konzept für den ‚essbaren Bezirk Pankow‘ eine Recherche zu allen essbaren Städten in Deutschland gemacht. Wir hoffen, dass wir so auf Ideen, Konzepte und Erfahrungen zurückgreifen können, die ihr/ Sie bereits gemacht und erarbeitet haben. Damit die Daten stimmen und in Zukunft auch geändert und ergänzt werden können, haben wir eine Tabelle eingerichtet, die von allen genutzt und bearbeitet werden kann (sie speichert sich automatisch, so dass nicht verloren gehen kann): https://ethercalc.org/deutschland-essbare-staedte
Wir würden uns freuen, wenn ihr/ Sie die Zeile für eure/ Ihre ‚essbare Stadt‘ fertig ausfüllen bzw. verbessern könntet. Außerdem wüssten wir gern, ob es schon ein Netzwerk von essbaren Städten in Deutschland gibt oder ob andernfalls daran Interesse besteht.

Herzliche Grüße zum Jahresende,
eine schöne Zeit und guten Rutsch wünschen allen,
Maike und Clemens (TT Pankow Büro)

 

Pressemitteilung: „Es geht nicht nur ums Gemüse“

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Prozessbegleitung zu "Kommunikation und Organisation in selbstverwalteten, ökologisch orientierten Initiativen
Prozessbegleitung zu „Kommunikation und Organisation in selbstverwalteten, ökologisch orientierten Initiativen

Der Einladung zum Workshop „Kommunikation und Organisation“ folgten am Samstag, den 16.11., knapp 20 Menschen aus Rostock und Umgebung. Der ganztägige Workshop wurde veranstaltet von Fruchtwechsel e.V. – für diesen Tag gefördert durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V – in Verbindung mit der solidarischen Landwirtschaft „Bunte Höfe“. Der Workshop orientierte sich dabei an der Grundfrage: „Wie können in einer selbstverwalteten, ökologisch orientierten Initiative alle Beteiligten zufriedenstellender zusammenarbeiten? Was braucht es dafür?“ Alle Beteiligten brachten ihre für den Tag und die Zukunft wichtigen Fragen und Überlegungen mit. Tobias Döppe als Moderator und Prozessbegleiter stellte diese gekonnt ins Zentrum des Workshops, bündelte sie und kam immer wieder auf diese zurück. Den Rest des Beitrags lesen »

Blühende Landschaften sind essbar – ein köstlicher Speiseplan für Biene und Mensch

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Das Sammeln, Zubereiten und Bevorraten von essbaren und wild wachsenden Gemüsepflanzen, Kräutern, Beeren und Baumfrüchten ist so alt wie die Menschheit selbst. (…) Was einst die Existenzgrundlage der Bevölkerung war, ist heute in Anbetracht von eintönigem Kulturpflanzenanbau und monokulturellen Landschaften viel tiefgreifender als nur ein Verlust der Biodiversität und eine Zerstörung des Ökosystems. (…)

Diesen bunten und üppigen Speiseplan nutzen somit auch Bienen und andere bestäubende Insekten. Es entsteht (theoretisch) durch die Ermöglichung und Schaffung flächendeckender, wilder Landschaften eine bereichernde Synergie statt anstrengende und zerstörerische Konkurrenz. Praktisch ist es jedoch für Mensch und Biene noch ein Wunsch oder besser eine anzustrebende Vision, in einer Natur ohne Pestizide und Genmanipulation sowie einseitige Kultur zu leben. (…)

Der Traum von essbaren Wildpflanzenparks und dem großen Netzwerk von Blühenden Landschaften sowie einer hundertprozentigen ökologischen Landwirtschaft, wie sie in Bhutan nun tatsächlich gefördert wird, ist nicht bescheiden oder realitätsfremd.

Mehr dazu in einem aufschlussreichen Artikel im Melifera-Blog. Den dort beschriebenen Brotaufstrich mit Knoblauchsrauke kann ich empfehlen.

Zum folgenden Satz möchte ich allerdings kritisch anmerken, dass die Freiheit von Pestiziden sich nur darauf beziehen kann, dass sie vermutlich nicht absichtlich bespritzt werden. Unabsichtlich kann das v.a. am Rand von Äckern, aber durch Windabdrift und übers Grundwasser auch in etwas weiterer Entfernung passieren — unbedenklich sollte man Wildpflanzen also nicht absammeln.

Da ein frisch gesammeltes Wildgemüse zugleich regional, saisonal und frei von schädlichen Agrarchemikalien und Gentechnik ist, spielen hier auch Verantwortung, Unabhängigkeit als auch der Selbstversorgungsaspekt eine tragende Rolle.

 

„Verbotenes Gemüse“ (ARD)

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Wer alte Sorten anbaut, muss aufpassen: Mit dem Saatgut nicht zugelassener Pflanzensorten zu handeln, ist gesetzlich verboten. Warum tun drei Gemüsezüchter es trotzdem?

Video in der ARD Mediathek (45 min)

NDR Reportage „Der Bienenretter“ über zwei Demeterimker aus MV

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Äpfel, Erdbeeren, Gurken, Honig: Etwa ein Drittel unserer Nahrung hängt von Pflanzen ab, die von Bienen bestäubt werden. Entsprechend dramatisch ist das weltweite Bienensterben, das Fachleute auf Monokulturen, Parasiten und Pestizide zurückführen. Zwei norddeutsche Imker haben davon genug.

Mirko findet, es solle in jeder Region jeweils Imker unterstützt und finanziert werden, die dafür da sind, dass es den Bienen gut geht (wesensgemäß), dass sie gut leben können. Hartmut hingegen will beweisen, dass es vertretbare Kompromisse gibt, so dass ein*e Imker*in zusätzlich wirtschaftlich arbeiten kann, d.h. eine Familie durch’s Imkern ernähren kann. Mirko weiß:

„Nur, wenn wir weltweit wieder gesunde Bienen züchten, können wir das Überleben der Insekten auf Dauer garantieren!“ Denn wichtiger noch als der Honig ist die Bestäubungsleistung der Bienen. Ohne sie gäbe es 80 Prozent unserer Wild- und Nutzpflanzen nicht.

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_reportage/Der-Bienenretter,diereportage816.html

Küchengeschichten – Ernteschwemme

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Im September steht am 10. und 11. unsere nächste Aktion Küchengeschichten bevor. Für alle, die neu hinzukommen möchten und damit noch keine Erfahrungen gesammelt haben, hier noch einmal kurz die Spielregeln:

  1. Ziel ist das Treffen von Leuten, gemeinsames Kochen und sich in netter Runde unterhalten.
  2. Ihr entscheidet euch, an welchem Tag ihr teilnehmen möchtet und ob ihr als Gast oder Gastgeber teilnehmt.
  3. Ihr teilt uns bis zum 31.08. eure Entscheidung per Email Email an info@transitiontownrostock.org mit.
    Wenn ihr als Gast teilnehmen möchtet, benötigen wir die Information, mit wieviel Personen ihr teilnehmt, z.B. Anmeldender und Lebensabschnittsgefährte.
    Wenn ihr die Rolle als Gastgeber übernehmen möchtet, benötigen wir eine Information, wieviele Gäste ihr aufnehmen wollt.
  4. Gäste und Gastgeber werden zugelost. Es ist ganz bewusst unser Ziel, Menschen zusammenzubringen, die sich innerhalb ihrer Netzwerke kaum treffen.
  5. Ihr erhaltet spätestens am 2. September eine Information, wer mit euch zusammen kocht und natürlich, wo eure Runde stattfindet.
  6. Ihr tauscht euch innerhalb der Gruppe zu Gerichten und Rezepten aus. Wer möchte, darf natürlich gemeinsam einkaufen.
  7. Genießt den Abend, habt Spass.

Das Thema „Ernteschwemme“ ist bewusst offen gehalten. Ihr dürft aus dem aktuellen, saisonalen Angebot an Lebensmitteln auswählen, es ist jedoch keine Pflicht. Der Monat September hält jedoch so viele verschiedene leckere Sachen bereit, dass für jeden etwas dabei sein sollte.

Wir freuen uns natürlich auch nach den beiden Tagen über eure Erfahrungen und Rezepte. Diese könnt Ihr an die Mailadresse info@transitiontownrostock.org senden oder hier im Blog als Kommentar ablegen.