Monat: April 2014

Maiplenum (20.05.14, 18 Uhr, HeiGei oder wetterbedingt auch Interkultureller Garten)

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Die Transition-Initiative Rostock trifft sich wieder. Komme gern vorbei und bringe Deine Meinung, Themen oder Ideen mit ein. Und keine Scheu bei Fragen (info@TransitionTownRostock.org)

Heiligen Geist Kirche
Heiligen Geist Kirche (Wikimedia)

(bisher bekannte) Berichte und Erzählungen

  • Bericht Nachhaltigkeitswoche 2014 (nhw14). Wer möchte von besuchten Veranstaltungen erzählen? Und wie war unsere eigene Veranstaltung?
  • Ringvorlesung „Mobilität im Wandel“ (Kerry)
  • Klarheit schaffen bei der aktuellen Emailadresse für unsere Transition Initiative (sie hat sich nämlich geändert)

(bisher bekannte) TOPs

  • Wahlprüfsteine für die Kommunalwahl 25.5.2014
  • StadtWandelWorkshop:
    • Aktueller Stand, Kommunikation mit Linda vom AStA Umweltreferat
    • Wie könnte das weitere Vorgehen aussehen? Einladungen an Initiativen sollten mind. 1 Monat im Voraus ausgesprochen werden. Evtl. verbunden mit einem Besuch bei den Initiativentreffen inkl. Kurzvorstellung der Transitionidee und StadtWandelWorkshop-Idee?
    • Ist Termin 1.7. weiter sinnvoll? Ausreichend Vorlauf für Einladungen und Mögliche Terminkonflikte mit interessanten Initiativen?
    • Wer möchte mitmachen in „AG StadtWandeln“? Mögl. Arbeitstreffen 9.6. oder 12.6., 19 Uhr
  • Infostand bei KTV e.V. am 14.06.2014 von 14-18 Uhr (Ralph)
  • Infostand/Aktion am Weltumwelttag am 5.06.2014 von 17 Uhr am Kastanienplatz mit vorangehender „Schleichwegeradtour“ (Björn)

    >>> *Am Donnerstag (05. Juni) findet wieder der Weltumwelttag statt.*
    >>> An diesem Tag ist eine „Schleichwegeradtour“ geplant, die 17:00
    >>> an der Mensa Süd startet. Enden wird diese am Kastanienplatz. Wir
    >>> haben uns überlegt, dass wir dort noch ein paar Aktionen und ein
    >>> gemeinsam Picknick anbieten könnten, um ein wenig den
    >>> Weltumwelttag zu feiern. Wir melden dort ein kleines Fest an,
    >>> kümmern uns um Musik, Getränke und Picknick. Wir würden uns sehr
    >>> freuen, wenn ihr Lust hättet, mit einem kleinen Stand
    >>> vorbeizuschauen, um eure Gruppe vorzustellen.

    • z.B. könnten wir unser Mobilitätskonzept vorstellen und eine Umfrage dazu machen, wie breit die Unterstützung dafür wäre. neben natürlilch Infos zu Transition selbst

(bisher bekannte) Sonstiges

  • Anfrage von Soziale Bildung zu Stadtrundgang „Rostock unterm Hakenkreuz“ während KTV Fest am 14.6.2014. Fühlt sich jemensch berufen, den zu machen? Antwort baldmöglichst erbeten.
  • Solidarische Landwirtscahftsgruppe „Bunte Höfe suchen noch Beteiligungswütige und Gemüse-, Eier-, Käse-, Milch-, oder Schafsfleischhungrige. Anfragen auch per Email oder Telefon; Ernteplan gibt’s auch.

(bisher bekannte) Termine

  • Mittwoch Abend 21.5. Radiointerview bei Radio Lohro
  • Mittwoch Abend 21.5. „Gemeinschaftsprojekte in Rostock“ der ESG
  • Mittwoch Spätnachmittag 21.5. Agenda 21 Rat
  • Sonntag 25.5. Wahlen zur Bürgerschaft und zum Europaparlament
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Offener Brief mit Wahlprüfsteinen 2014 an Kandidierende

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rathaus

Folgenden offenen Brief haben wir an die Kandidieren der Fraktionen geschickt sowohl postalisch als auch per Email), die sich bei der kommenden Kommunalwahl am 25. Mai 2014 aufstellen haben lassen. Leider war es uns nicht möglich auch von den Einzelkandidierenden Kontaktadressen in Erfahrung zu bringen. Diese mögen sich bei Interesse bitte bei uns melden bzw. sich insbesondere mit diesem Brief angesprochen fühlen.

Offener Brief mit Wahlprüfsteinen zur Kommunalwahl 2014

Sehr geehrte <Fraktion>,

für die kommende Wahlperiode möchten Sie das Lebensumfeld für in Rostock lebende Menschen politisch aktiv mitgestalten. Für diese Bereitschaft möchten wir uns zuerst einmal sehr bedanken. Damit sich RostockerInnen ein besseres Bild von Ihnen machen können, bitten wir Sie um Antworten zu den nachstehenden Fragen — den sogenannten Wahlprüfsteinen — bis zum Freitag, den 9. Mai 2014.

Wer sind wir? Als RostockerInnen der 2013 gegründeten lokalen Initiativgruppe einer insgesamt weltweiten Transition-Town-Bewegung versuchen wir die Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Wandels deutlich zu machen und setzen uns für den Übergang (Transition) hin zu einer postfossilen, relokalisierten, entschleunigten Wirtschaft und Lebensweise ein.

Wir haben bei etwa 100 gesellschaftlich aktiven und kommunalpolitisch interessierten Gruppen Rostocks Fragen gesammelt. Diese sind natürlich besonders gespannt auf Ihre Antworten. Um die Bedingungen für alle Befragten möglichst gleich zu gestalten, bitten wir Sie folgendes Schema einzuhalten:

1.) Kernantwort
Für eine Übersicht bitten wir um eine knappe Stellungnahme mit nicht mehr als 200 Zeichen je Standpunkt. Längere Antworten werden abgeschnitten. (Dieser Absatz besteht aus 185 Zeichen.)

2.) Erläuterung
Für eine ausführlichere Stellungnahme können Sie bei Interesse einen erklärenden Text je Standpunkt hinzufügen, der allerdings nicht mehr als 800 Zeichen umfassen soll. Alternativ können Sie stattdessen auch eine Audio- oder Video-Antwort zur Verfügung stellen, die dann aber jeweils nicht länger als 45 Sekunden sein soll. Auch hier gilt: Längere Antworten werden abgeschnitten.

Die im Anhang mitgeschickten 19 Fragen werden wir zusammen mit Ihren Antworten auf unseren Seiten im Internet veröffentlichen, an die angefragten Initiativen weiterleiten und interessierten JournalistInnen freigeben. Wir hoffen, dass
das in Ihrem Sinn ist.

Für Nachfragen sind wir gerne für Sie da. Wir bedanken uns für Ihre Zusammenarbeit und wünschen viel Erfolg für die
anstehende Wahl.

Mit freundlichen Grüßen
Kristine Karstens, Björn Hahn, Tommy Pitsch.
AK Wahlprüfsteine für Transition Town Initiative Rostock
Anhang: 19 Fragen als Wahlprüfsteine (4 Seiten)

Das Schreiben „Wahlprüfsteine2014 Musteranschreiben“ als PDF-Datei, sowie die Fragen selbst „Wahlprüfsteine2014“ als PDF-Datei.

Gemeinschaftlich getragene Landwirtschaft startet als „Bunte Höfe“

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5.4. Kartoffeln legen bei 9°C
5.4. Kartoffeln legen bei 9°C. Boden schonend ohne „schweres Gerät“ (Bild: Ralph Vogel)

Es war leichte Arbeit trotz 9°C und etwas Regen. Eine Rostocker SoLawi (Solidarische oder gemeinschaftlich getragene LandWirtschaft) startet nun mit ca. 30 Personen, die entweder nur Ernteanteile nehmen oder auch mal mit anpacken. Der Name: „Bunte Höfe“.

In MV ist das ein Signal: Dieses Bundesland hat rund 400 Tierfabriken, also z. B. bei Hühnern Stallanlagen mit 180 000 bis 900 000 Tieren pro Durchgang. Ein Durchgang dauert bei Masthähnchen 35 Tage. Dann wird „ausgestallt“: Ab in die Schlachthöfe. Nacht für Nacht fahren da 40-Tonner auf schmalen Landstraßen durch die Dörfer. Und weitere Anträge werden genehmigt. Viele Hindernisse für die Landwirtschaft sind bekannt. Die Bodenpreise sind astronomisch geworden. Die industrielle Produktion wird offenbar als Geschäftsmodell ausgeweitet, oft von Investoren, die nicht aus MV kommen. Um den Zustand des Landes geht es dabei überhaupt nicht. Export wird angestrebt, Umweltschäden bleiben geleugnet, Fleisch-Qualität ist überhaupt kein Thema (weil es sie nicht gibt). Einsprüche von Anwohnern werden von den Ämtern nicht zu Ende bearbeitet. Im Zweifel erhält der Unternehmer Sondergenehmigungen, z.B. um kontaminiertes Abwasser in die Gegend ableiten zu dürfen. Die wenigen Amtspersonen der Gewerbeaufsicht sind tatsächlich überfordert, nicht entsprechend ausgebildet oder eingeschüchtert durch Klagen der Investoren.

Dagegen möchten wir die ökologisch verantwortbare Landwirtschaft stärken. Kinder sind dabei; sie behalten auf Jahrzehnte einen Begriff davon, was bäuerliche Arbeit und gute Produkte seien. Mich beeindruckte die Selbstverständlichkeit, mit der neulich sechs kleinere Kinder aus dem Kreis der Bunten Höfe draußen am Mittagessen teilnahmen: Pellkartoffeln aus eigener Ernte mit Butter. Sie griffen herzhaft zu. Kein Ketchup, keine Pommes, nichts extra Gesüßtes. Diese Einstellung auch der Erwachsenen erscheint im Moment wie ein Tropfen auf dem heißen Stein. Aber alles findet mehr und mehr Interessenten, weil sehr viele Menschen an Bio denken, weil in den Medien Bio wenigstens ein Thema ist. Da in MV 50% der Bio-Supermarkt-Angebote weite Wege hinter sich haben und bis zum Konsumenten — ähnlich wie schon bei konventionellen Handelsketten — mitunter mehrere „Stationen“ durchlaufen, ist Obacht geboten.

Original von: Ralph Vogel

Workshop für die Arbeit in Gruppen mit der Methode des „Dragon Dreaming“

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Gruppenarbeit
Gruppenarbeit

Wie tragen wir die Kraft des Anfangs über längere Zeit in den Gruppenprozess? Wie werden unsere Träume Wirklichkeit?

Antworten bringt Florian Müller aus Leipzig mit. Auf einem Workshop-Wochenende im Juni zeigt er sie in Rostock am Beispiel von Wohnprojekten, die Methoden sind aber universell einsetzbar. Noch sind Plätze frei.

Nähere Informationen zum Ablauf und auch zu Florian Müller finden sich unter http://wohnprojekte-rostock.de/seminar.

Die Veranstaltung wird vom Agenda21-Rat der Hansestadt Rostock und vom Beteiligungswerk e.V. unterstützt.

Werkzeug nich weglegen: 2. Repair-Café am 10. Mai

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Nach einem erfolgreichen Start der Repair-Café-Serie kann die Frühjahrsentrümpelung weiter gehen und auch die Fähigkeiten können erweitert werden. Am Sa 10. Mai kann wieder jede und jeder zwischen 10°° und 14°° Uhr gemeinsam mit anderen Menschen verschlissenen oder defekten Gegenstände des Alltags ein zweites Leben einhauchen.

Die Veranstalter, das Rostocker Freizeitzentrum e.V., erzählen, dass die ersten Radler*innen schon eine halbe Stunde vor Beginn des Reparaturtreffs eintragen. Auch anderes konnte repariert werden. So konnte u.a. einem Staubsauger erfolgreich ein zweites Leben eingehaucht werden. Dieser konnte somit vorm verfrühten Wegwurf und die Umwelt vor übermäßigen Produktions- und Transportbelastungen und der Besitzer vor unnötiger Geldbeutelentleerung bewahrt werden. Ein BWLer würde das wohl eine Win-Win-Win-Situation nennen.

Auch dieses 2.Rostocker Repair-Café des Rostocker Freizeitzentrums e.V. soll wieder in der Turnhalle des Rostocker Freizeitzentrums, Kuphalstraße 77, Reutershagen, stattfinden.

Wer etwas zu reparieren hat, der kann am 10. Mai in der Zeit von 10 bis 14 Uhr unangemeldet im Rostocker Freizeitzentrum vorbeikommen.

Warum überhaupt?

Jedes reparierte (und damit nicht neu produzierte) Gerät oder anderes Industrieprodukt hilft der Umwelt in puncto Verschmutzung mit Abgasen und anderen Umweltgiften gleich zweifach:

  1.  Etwas Repariertes muss nicht durch ein dafür extra produzierten Gegenstand ersetzt werden; dadurch fallen keine Umweltsch- und Gesellschaftsschäden bei der Produktion und beim Transport an.
  2. Etwas Repariertes muss nicht weggeschmissen und entsorgt werden, wodurch meist ebenfalls mindestens Energie-Umwelt-Kosten entstehen.
  3. Das Beste aber daran ist: Man ist unter Menschen und hat Spaß und Freude im Austausch und lernt möglicherweise noch neue Fähigkeiten.